N° 09 · 2026

52 Studios

Wenn der Name nach Klang klingen soll.

Ein Studio braucht ein Zeichen, das sofort nach Audio aussieht — ohne abgegriffenes Mikrofon-Klischee. Die Lösung: eine Audio-Waveform, verschmolzen mit der »52«. Über 50 Entwürfe in Illustrator, bis Rhythmus, Proportion und Lesbarkeit saßen — am Ende ein modulares Schwarz-Weiß-System, das vom gebürsteten Aluminium-Schild bis zum Avatar hält.

52 Studios Logo auf gebürstetem Aluminium-Schild mit Abstandshaltern — Audio-Waveform verschmolzen mit der Ziffer 52, Logo-Design von Emrach

Projekt-Daten

Kunde
52 Studios
Disziplin
Logo Design
Konzept
Audio-Waveform × Ziffernmarke »52«
Rolle
Logo-Design & Markenidentität
Leistungen
Logoentwicklung (Wort-Bild-Marke), Signet, horizontale & vertikale Lockups, Schwarz-Weiß-Logo-System
Entwürfe
über 50 Varianten in Illustrator bis zur finalen Form

Projektgeschichte

Ein Zeichen, das nach Sound aussieht — ohne Klischee.

Ein Studio lebt von Klang. Das Logo sollte das transportieren — aber nicht über das tausendfach gesehene Mikrofon oder den Kopfhörer. Es musste technisch wirken, sofort wiedererkennbar sein und in jeder Größe funktionieren: groß auf einem Türschild, winzig als App-Icon, einfarbig auf einer Rechnung. Dazu eine klare Verbindung zum Namen »52«, ohne dass Bildzeichen und Ziffer wie zwei fremde Teile nebeneinander stehen.

Audio-Waveform und »52« zu einem Zeichen verschmolzen.

Ausgangspunkt war die Schallwelle — Audio-Balken, die nach Rhythmus aussehen. Aus dieser Welle wächst die »52« heraus, in einer gerundeten, technischen Schrift mit demselben Strichgewicht wie die Balken. So lesen sich Welle und Ziffer als eine Einheit, nicht als Symbol plus Schriftzug. Über 50 Entwürfe in Illustrator: mal mehr, mal weniger Balken, der Rhythmus getestet, Abstände variiert, Proportion und Lesbarkeit immer wieder gegeneinander abgewogen. Drei Phasen — Exploration & Skizzen, Verfeinerung & Struktur, finales System — bis die Form saß: simpel, technisch, merkfähig.

Ein modulares Schwarz-Weiß-System.

Am Ende steht kein Einzel-Logo, sondern ein System: die volle Wortmarke (Welle + »52« + »STUDIOS«), die kompakte horizontale und vertikale Variante, sowie das Signet — nur die Welle, wenn der Platz knapp ist. Alles konsequent in Schwarz und Weiß angelegt, damit es auf jedem Untergrund sitzt: gebürstetes Aluminium, dunkle Wand, helle Visitenkarte, Social-Avatar. Ein Zeichen, das man einmal sieht und wiedererkennt — und das skaliert, ohne seinen Charakter zu verlieren.

Dein Logo als nächste Case.
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