Webdesign · 14. Juli 2026 · 7 min Lesezeit

Was kostet eine Website für Handwerker & Bauunternehmen?

Dein volles Auftragsbuch kommt heute seltener vom Schild am Bauzaun — und öfter von Google. Wer „Dachdecker + Stadtname" sucht, vergleicht drei Websites und ruft bei einer an. Die Frage ist also nicht, ob sich eine Website lohnt. Sondern: welche Preisstufe zu deinem Betrieb passt. Hier ist der Markt, ehrlich aufgeschlüsselt.

Bauarbeiter mit weißem Helm hält ein Tablet mit einer Website hoch, dahinter Ziegelwände und Gerüst unter blauem Himmel — was eine Website für Handwerker kostet

Symbolbild: mit KI erstellt

Was kostet eine Website für Handwerker? (Kurzantwort)

Eine Handwerker-Website kostet 2026 zwischen 0 und 500 € im Baukasten (plus viel Eigenzeit), 700–1.500 € als One-Pager vom Profi, 1.500–3.000 € als Business-Website mit Leistungsseiten und 3.500–6.000 € mit SEO und Content. Dazu kommen laufende Kosten von etwa 10–150 € pro Monat.

Die Preisleiter: 4 Stufen, 4 Budgets

Das sind Marktzahlen aus aktuellen Preisvergleichen und Anbieterseiten (Stand: Juli 2026) — nicht unsere Preise. Unsere stehen weiter unten, klar getrennt.

Diagramm · Die Preisleiter für Handwerker-Websites 1 Baukasten / DIYPLUS EIGENZEIT 0–500 € 2 FreelancerEINMALIG 800–2.500 € 3 Festpreis-AnbieterFESTPREISPAKETE 699–2.500 € Business-Website★ SWEET-SPOT FÜR DIE MEISTEN BETRIEBE 1.500–3.000 € 4 Agentur, individuellEINMALIG 3.000–10.000 €+ NIEDRIGE INVESTITION HOHE INVESTITION
Vier Marktstufen · gold = Sweet-Spot für die meisten Betriebe (1.500–3.000 €) · magenta = Agentur-Liga.

Stufe 1: Baukasten / DIY — 0 bis 500 € plus deine Abende

Wix, Jimdo, IONOS: ab 5–40 € pro Monat, dafür baust du selbst. Rechne mit 30–50 Stunden Eigenarbeit — Stunden, in denen du nicht auf der Baustelle bist. Bei deinem Stundensatz ist „kostenlos" schnell die teuerste Variante.

Sinnvoll für: Nebenerwerb, Gründung im ersten Jahr, „Hauptsache erreichbar".

Stufe 2: Freelancer — 800 bis 2.500 €

Ein Freelancer baut dir eine saubere Seite ohne Agentur-Overhead. Marktüblich: 800–2.500 € einmalig, Betreuung optional 49–99 € pro Monat. Die Spanne ist groß, die Qualität auch — vom Feierabend-Bastler bis zum Profi mit zehn Jahren Erfahrung steht beides unter demselben Label.

Sinnvoll für: Betriebe bis ~10 Mann, die einen direkten Ansprechpartner wollen statt ein Ticketsystem.

Stufe 3: Spezialisierte Anbieter mit Festpreis — 699 bis 2.500 €

Agenturen, die nur Handwerk machen, arbeiten mit Festpreispaketen: One-Pager ab 699 €, Starter-Pakete ab 759 €, Business-Ausbau 1.339–1.739 €, Multi-Standort bis 4.500 €. Vorteil: kalkulierbar, Branchenmuster sitzen. Nachteil: Deine Seite sieht aus wie die vom Wettbewerber zwei Orte weiter — gleiches Template, anderes Logo.

Sinnvoll für: Betriebe, die schnell und planbar online müssen und mit Standardoptik leben können.

Stufe 4: Agentur, individuell — 3.000 bis 10.000 €+

Individuelle Konzeption, eigene Texte, Fotografie, Local SEO: 3.000–8.000 € sind 2026 die marktübliche Spanne, komplexe Projekte (mehrere Standorte, Schnittstellen zur Handwerkersoftware, Shop) laufen auf 10.000–20.000 €.

Sinnvoll für: Betriebe ab ~15 Mitarbeitern, die über die Website aktiv Aufträge UND Azubis gewinnen wollen.

Und was kostet eine Website für Bauunternehmen?

Dieselbe Leiter, eine Stufe höher. Die meisten Bau-Projekte liegen laut Anbieterangaben zwischen 2.500 und 4.500 €, mittelgroße Betriebe eher bei 5.000 €, große Projekte ab 6.000 €. Der Grund ist kein Bau-Zuschlag, sondern Umfang: mehr Leistungsbereiche (Hochbau, Tiefbau, Sanierung), Projektgalerien mit vielen Referenzen, Karriereseiten — Bauunternehmen suchen online genauso dringend Poliere wie Aufträge.

Was den Preis wirklich treibt

Nicht das Design macht eine Handwerker-Website teuer oder billig. Diese fünf Bausteine tun es:

Referenzen-Galerie. Deine Baustellenfotos verkaufen besser als jeder Text. Aber: 200 Handyfotos sortieren, auswählen, beschneiden, beschriften — das ist Arbeit, die im Angebot stehen muss. Sonst fehlt sie am Ende.

Einzugsgebiet. „Wir fahren bis 50 km" ist eine Karte, eine Ortsliste und im besten Fall eine eigene Seite pro Kernort. Genau darüber wirst du gefunden, wenn jemand „Gerüstbau + Nachbarstadt" googelt. Jede Ortsseite kostet — und bringt.

Leistungsseiten je Gewerk. Eine Seite „Unsere Leistungen" rankt für nichts. Eine Seite pro Leistung — Flachdach, Steildach, Dachfenster, Sturmschaden — rankt für jede einzelne Suche. Mehr Seiten, mehr Text, mehr Preis. Mehr Anfragen.

Bewertungen. Google-Rezensionen auf der Website einbinden ist technisch klein, wirkt aber groß: Der Betrieb mit sichtbaren Bewertungen bekommt den Anruf — der ohne sieht nur zu.

Vorher-Nachher. Die stärkste Darstellung fürs Handwerk: links das durchgerostete Dach, rechts das neue. Ein Slider-Element kostet wenig, die Bildaufbereitung dahinter ist der eigentliche Posten.

Kurz

Billig heißt fast immer, dass genau diese fünf Punkte fehlen. Dann hast du eine Visitenkarte im Netz — aber kein Werkzeug, das Anfragen holt.

Bei eoglou kostet das: unsere Paketpreise

Zur Einordnung — das ist jetzt unser Angebot, nicht der Marktdurchschnitt. eoglou | media design arbeitet aus Aachen, für Betriebe deutschlandweit. Alle Preise sind echte Paketpreise „ab", abhängig vom Umfang:

Wir haben keinen Dachdecker im Portfolio — das behaupten wir auch nicht. Aber wir arbeiten für Betriebe, die draußen und in der Werkhalle zu Hause sind: eine Baumschule aus der Grünbranche und Projekte im Industrie- und Motorsport-Umfeld. Die Aufgabe ist dieselbe: echte Arbeit zeigen, ohne Werbe-Blabla, so dass der richtige Kunde anruft. Was in welchem Paket steckt, steht transparent auf unserer Paketübersicht, den Ablauf erklären wir unter Webdesign. Und was wir speziell für Bau- und Handwerksbetriebe bauen — mit Beispielen je Gewerk und einer Sektion fürs Mitarbeiter-Finden — zeigt die Seite Websites für Bau & Handwerk.

Du hast schon eine Website und fragst dich, ob ein Relaunch überhaupt nötig ist? Dann lass sie erst durch unseren kostenlosen Website-Check laufen — danach weißt du, ob es ein Update braucht oder einen Neubau.

FAQ

Agentur oder Freelancer — was ist besser für Handwerksbetriebe?

Für Betriebe bis etwa zehn Mitarbeiter reicht meist ein guter Freelancer oder ein kleines Studio: kürzere Wege, 800–2.500 € statt 5.000 €+. Eine große Agentur lohnt sich, wenn mehrere Standorte, laufendes SEO und Recruiting dazukommen. Entscheidend ist nicht die Firmengröße des Anbieters, sondern ob er Referenzen und Bewertungen sauber umsetzt.

Reicht ein One-Pager für meinen Handwerksbetrieb?

Für Einzelunternehmer und Spezialisten mit einer klaren Leistung: ja. Ein One-Pager (700–1.500 €) zeigt Leistung, Referenzfotos, Einzugsgebiet und Kontakt. Sobald du mehrere Gewerke anbietest oder in umliegenden Orten gefunden werden willst, brauchst du eigene Leistungsseiten — dann ist eine Business-Website ab etwa 1.500 € die bessere Investition.

Welche laufenden Kosten kommen nach dem Launch dazu?

Hosting und Domain kosten 5–30 € im Monat, ein Wartungsvertrag mit Updates und Backups je nach Anbieter etwa 30–150 €. Ohne Wartung veraltet die Technik und wird angreifbar. Teurer wird es nur mit laufender SEO-Betreuung — die ist optional und lohnt sich erst, wenn die Website nachweislich Anfragen bringt.

Gibt es Fördermittel für die Website eines Handwerksbetriebs?

Ja, je nach Bundesland und Programmlage können Digitalisierungsförderungen von Bund und Ländern bis zu 50 % der Kosten übernehmen. Die Programme ändern sich allerdings laufend und haben Bedingungen (Antrag vor Beauftragung, Mindestvolumen). Frag vor der Beauftragung bei deiner Handwerkskammer nach dem aktuellen Stand — nicht danach.

Festpreis · Persönlich

Brauchst du eine Website für deinen Betrieb?

Webdesign ab 890 € oder als Abo ab 49 €/Monat — DSGVO-konform, deutscher Server auf Wunsch, deutschlandweit remote.

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